Deutsche Biere

Bier ist nicht nur das Lieblingsgetränk der Deutschen, sondern auch ein weltweiter Exportschlager. Dafür ist nicht zuletzt das Reinheitsgebot verantwortlich. Casinobesucher wissen dies zu schätzten, denn einen großen Gewinn mit einem Bier zu feiern ist magisch. Das Reinheitsgebot und bekannte deutsche Biermarken wollen wir Ihnen hier genauer vorstellen.

Das Reinheitsgebot

Zum ersten Mal wurde dieses Gebot, dass Bier nur aus Hopfen, Malz, Hefe und Wasser hergestellt werden darf, im Jahr 1918 schriftlich festgehalten. Zunächst war diese Verordnung nur für Bayern gültig. Biersorten, die aus anderen Bundesländern oder dem Ausland importiert wurden, durften nicht als Bier bezeichnet werden.

Erst im Zuge der europaweiten Harmonisierung entschied der Europäische Gerichtshof 1984, dass ausländische Biersorten, die nicht ausschließlich nach dem deutschen Gesetz produziert wurden, ebenfalls als Bier bezeichnet werden dürfen. Das Verkehrsverbot für Biere, die auch andere Zusatzstoffe enthalten, sei unverhältnismäßig.

Krombacher Bier

Die Brauerei aus dem Kreuztaler Stadtteil Krombach in Nordrhein-Westfalen ist eine der größten deutsche Privatbrauereien. Mit über sieben Millionen Hektolitern produziertem Bier ist sie die Nummer eins in Deutschland.

Die Brauerei, die im Jahr 1803 gegründet wurde, beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter und produziert neben dem aus der Werbung bekannten Krombacher Pils noch viele weitere Sorten. Beispielsweise die Sorten Hell, Radler, Radler naturtrüb, Weizen und die meisten davon auch in der alkoholfreien Variante.

Oettinger Bier

Die Brauerei im bayerischen Oettingen wurde bereits 1333 zum ersten Mal schriftlich erwähnt. Das als GmbH geführte Unternehmen verfügt neben dem Stammsitz noch über weitere Produktionsstätten in Mönchengladbach, Braunschweig und Gotha. Die hergestellten Biersorten sind Pils, Export, Weizen und Biermix. Vor allem der günstige Preis steht im Vordergrund und so wird Oettinger Bier vor allem in Supermärkten, an Tankstellen und dergleichen vertrieben, meist direkt unter Umgehung von Großhändlern. Im Ranking unter den meistverkauften Bieren liegt die Marke auf Platz zwei.

Bitburger

Die Braugruppe Bitburger ist im gleichnamigen Ort in der Eifel beheimatet und wurde im Jahr 1817 gegründet. Mit etwa vier Millionen Hektolitern Ausstoß an Bier jährlich gehört die Brauerei zu den Top-Brauereien des Landes. Die Mitarbeiterzahl liegt bei 1.800 weltweit, denn nicht nur im Inland gibt es 900 Vertretungen, sondern auch in sechzig Länder weltweit wird exportiert.

Die mit Abstand wichtigste Sorte des Unternehmens ist das Bitburger Premium Pils.

Becks

Die im Jahr 1873 gegründete Brauerei mit Sitz in Bremen gehört seit 2008 zur weltweit größten Brauereigruppe der Welt, dem Konzern Anheuser-Busch InBev. Nicht nur am Stammsitz in Bremen, sondern auch in den Werken in München, Issum und Wernigerode produzieren die 1.300 Mitarbeiter den weltweit bekannten Gerstensaft. Neben den 2,5 Millionen Hektolitern, die in Deutschland verkauft werden, ist der Export in 120 Länder ein ebenso wichtiger Bestandteil des Konzerns.

Warsteiner

Zu einer der wenigen Großbrauereien, die sich noch in Familienbesitz befinden, zählt die Warsteiner Brauerei Haus Cramer KG, die im Jahr 1753 in Warstein, Nordrhein-Westfalen. gegründet wurde. Etwa zwei bis drei Millionen Hektoliter Bier liefert die Brauerei mit ihren etwa 800 Mitarbeitern national und international aus.

Die bekannteste Marke des Unternehmens ist das Warsteiner Premium: Bier nach Pilsner Brauart.

Hasseröder

Die zum AB-InBev-Konzern mit Sitz in Brüssel gehörende Brauerei hat seit 1872 ihren Sitz in Wernigerode, Sachsen-Anhalt. Das Hasseröder war schon zu Zeiten der DDR ein beliebtes Bier. Heute verlassen rund zwei Millionen Hektoliter Bier pro Jahr das Werk. Hauptabsatzgebiete sind nach wie vor die ostdeutschen Bundesländer. Das Unternehmen ist auch stark im Sponsoring in den Bereichen Fußball, Handball und Eishockey vertreten.

Bekanntestes Produkt ist das Premium Pilsener: Bier nach Pilsner Brauart.